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Kardinal Cesare Baronio und das Kurienzeremoniell des posttridentinischen Papsttums

Ein Beitrag zur Geschichte der römischen Kurie während der zweiten Hälfte des Cinquecento

Erschienen am 31.12.2021, 1. Auflage 2021
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783110739640
Sprache: Deutsch
Umfang: XI, 581 S., 26 s/w Illustr., 62 farbige Illustr.,
Format (T/L/B): 3.8 x 24.4 x 18 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Innerhalb der Forschung mangelt es immer noch an einer kritischen Neuauswertung der Arbeiten des Oratorianers und Kardinals Cesare Baronios sowie seiner kirchlichen Laufbahn innerhalb der römischen Kurie. Deshalb geht es in der hier dargelegten Untersuchung darum, eine vertiefte, auf die verfügbaren Quellen gestützte und die historischen Disziplinen sowie Methoden des 21. Jahrhunderts bündelnde Geschichte von Liturgie, Zeremoniell und Kirchenhistoriographie der katholischen Kirche während der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vorzulegen. Das Konzil von Trient (1545-1563) schuf die Grundlagen für eine Reform, mit welcher die Kurie die liturgischen Bücher bearbeiten und mit Hilfe derselben ihre eigene Zeremonialkultur neu organisieren konnte. Auf diese Neufassung des Kurienzeremoniells zwischen den Pontifikaten Pius V. und Gregors XIII. soll der Schwerpunkt der Untersuchung gelegt werden, indem Kirchen-, Politik-, Sozial- und Kulturgeschichte zu einer Einheit verschmelzen. Der Beitrag Baronios steht in engstem, aber bisher noch kaum bemerktem Zusammenhang mit der Entstehung seiner zwölfbändigen "Annales Ecclesiastici", mit denen die katholische Kirchengeschichtsschreibung für Jahrhunderte gültige Referenztexte vorlegte.

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Autorenportrait

Filip Malesevic, University of Fribourg, Switzerland.