Strafvollzugspolitik und Haftregime in der SBZ und in der DDR
Sachsen in der Ära Ulbricht, Schriften des Hannah-Arendt-Instituts Totalitarismusforschung 48, Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung 48
Erschienen am
24.10.2012, 1. Auflage 2012
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783525369593
Sprache: Deutsch
Umfang: 379 S., mit 4 Diagrammen und 3 Organigrammen
Format (T/L/B): 3 x 24.5 x 17.2 cm
Einband: gebundenes Buch
Beschreibung
Wurde von der DDR-Forschung vor allem der Untersuchungshaftvollzug des MfS thematisiert, so blieb der 'normale' Strafvollzug bislang vernachlässigt, insbesondere die Zeit der Sowjetischen Besatzungszone. Daher werden nun der Strafvollzug der SBZ unter Justizverwaltung und das Haftregime in den Gefängnissen des Innenministeriums der DDR ausführlich analysiert. Im Mittelpunkt steht der Strafvollzug in Sachsen bzw. den drei sächsischen Bezirken in der Ära Ulbricht. Es wird gezeigt, wie sich das Haftsystem seit Kriegsende entwickelte und veränderte. Dabei wird deutlich, dass die Justizverwaltung trotz desolater allgemeiner Haftbedingungen um einen menschenwürdigen Umgang mit den Häftlingen bemüht war.
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