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Von Skinheads keine Spur

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Erschienen am 26.03.2008
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783570305379
Sprache: Deutsch
Umfang: 180 S.
Format (T/L/B): 1.8 x 18.4 x 12.5 cm
Lesealter: 12-99 J.
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Ein Fremder in der Fremde - Jim aus Namibia erfährt unmissverständlich, dass er in Deutschland nicht erwünscht ist. 1991: Nach einem Streit in einer Disko im ostdeutschen W. werden schwarzafrikanische Jugendliche von einem aufgebrachten Mob bis zu ihrem Wohnheim verfolgt. Es kommt zu einem Kampf, an dessen Ende zwei der Jungen vom Balkon im vierten Stock hinab in die Tiefe stürzen. In zwei parallelen, aufeinander zulaufenden Erzählsträngen verfolgt Lutz van Dijk über mehrere Jahre die Geschichten von Jim aus Namibia und Sören aus Deutschland bis zu dem Zeitpunkt, an dem es zu dieser schrecklichen Hetzjagd kommt. In der Nacht des Anschlags ist Jim unter den Gejagten, Sören einer der Verfolger. Lutz van Dijk durchbricht mit seiner Schilderung der Hintergründe und Motive eindrucksvoll die klassischen und allzu einfachen Klischees sowohl des 'Nazis' als auch des 'Opfers'.

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Autorenportrait

Lutz van Dijk, Dr.phil., geboren 1955 in Berlin, war Lehrer in Hamburg und später Mitarbeiter des Anne Frank Hauses in Amsterdam, seit 2001 lebt er als Schriftsteller und Mitbegründer der südafrikanischen Stiftung HOKISA (www.hokisa.co.za) für von HIV/Aids betroffene Kinder und Jugendliche in Kapstadt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und erhielten zahlreiche internationale Auszeichnungen (so in Deutschland u.a. 2001 den Gustav-Heinemann-Friedenspreis und 2009 die Poetik-Professur 2009 der Universität Oldenburg). In Deutschland und anderen Ländern sind seine allgemein verständlichen historischen Bücher bekannt, u.a. die “Geschichte der Juden” und seine “Geschichte Afrikas”. Zum Thema Tod und Sterben für jugendliche Leser erschien der Band mit Kurzgeschichten “Leben bis zuletzt” (2007).

Leseprobe

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