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Sonata Brevis

op. 95a. Alt-Saxophon und Klavier. Partitur und Stimme.

Erschienen am 01.01.1994
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783892213956
Sprache: Deutsch
Umfang: 44 S., 1800 Std.

Beschreibung

Das dreisätzige Werk entstand im Jahre 1991 auf Anregung des kanadischen Saxophonisten Normand DesChênes. Die Sonatensatzform mit zwei Themen bestimmt den Eingangssatz. Das 1. Thema erfährt in seiner Fortspinnung eine jazzartige Diktion. Dem gegenüber steht das 2. Thema im Charakter eines Ländlers. Im Verlauf des Satzes ergeben sich aus Gegenüberstellungen und Verzahnungen der beiden Themen reizvolle Momente. Der zweite Satz Sostenuto ist in Bogenform angelegt. Über einem Orgelpunkt wird das melodische Material vorgestellt. Ariose, choralartige Episoden wechseln mit rezitativischen Einwürfen. Im goldenen Schnitt des Satzes erklingt der gregorianische Hymnus "Veni creator spiritus" - vom Saxophon vorgetragen. Eine stark verkürzte Reprise beendet den Satz im äußersten Pianissimo. Der Finalsatz Presto mit seiner variablen Metrik hat Rondocharakter. Drei verschiedene musikalische Gedanken tauchen auf und werden bunt durcheinander gewürfelt. Eine geraffte Stretta beschließt den musikantisch-virtuosen Satz. Schwierigkeitsgrad: 5

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Autorenportrait

BERTOLD HUMMEL wurde am 27. November 1925 in Hüfingen (Baden) geboren.1947 bis 1954 studierte er an der Musikhochschule Freiburg i. Breisgau Komposition bei Harald Genzmer und Violoncello bei Atis Teichmanis. 1954 bis 1956 folgten Konzertreisen als Komponist und Cellist, 1955 heiratete er die Geigerin Inken Steffen, aus der Ehe gingen 6 Söhne hervor. 1956 bis 1963 war Bertold Hummel Kantor in Freiburg i. Brsg. und freier Mitarbeiter des Südwestfunks Baden-Baden und wurde 1963 als Kompositionslehrer an das damalige Staatskonservatorium in Würzburg berufen. 1963 bis 1988 leitete er das Studio für Neue Musik Würzburg, 1974 wurde er zum Professor ernannt. 1979 bis 1987 war er Präsident der Hochschule für Musik in Würzburg (seit 1988 deren Ehrenpräsident) und seit 1982 Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste. Bertold Hummel ist am 9. August 2002 in Würzburg gestorben.