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Sonatine für Violine und Klavier

op. 35a. Violine und Klavier.

Erschienen am 12.02.2020
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783923051700
Sprache: Deutsch
Umfang: 20 S., 6 Min.

Beschreibung

Als Unterrichts- und Vortragsstück hat Bertold Hummels 1969 entstandene Sonatine op. 35 viele junge Musizierende auf ihrem Weg begleitet. Tausendfach in alle Welt verkauft, zählt sie zu den bekanntesten Werken des Komponisten und wurde vom Deutschen Musikrat in die Repertoireliste für den Wettbewerb 'Jugend musiziert' aufgenommen. Wärme sowie zündende Rhythmik kennzeichnen die drei Sätze: Im kraftvollen Maestoso wird die Klangfülle des Hauptthemas von einem lyrischen Seitenthema reizvoll kontrastiert; die Reprise endet mit einem impulsiven Fugato. Der zweite Satz Elegie besteht aus einer einzigen gefühlvollen Melodie über sphärischen Harmonien des Klaviers. Als Höhepunkt lösen im Finale vivace spielerische Leichtigkeit, Marschrhythmen und dramatische Steigerungen einander in schneller Folge ab; wilde Arpeggien führen zum Schluss. Original für Violine komponiert, waren außerdem bereits Fassungen für Viola und für Violoncello geläufig. Zum 50. Geburtstag präsentiert Simrock / Boosey & Hawkes das Werk in korrigierter, neu gesetzter Ausgabe. Eine Repertoirebereicherung für beginnende Instrumentalisten stellen die erstmals verfügbaren Fassungen für Alt- und für Tenorsaxophon dar, die der Komponist in den 1990er Jahren selbst verfertigt hat. Schwierigkeitsgrad: 2-3

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Hersteller:
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Autorenportrait

BERTOLD HUMMEL wurde am 27. November 1925 in Hüfingen (Baden) geboren.1947 bis 1954 studierte er an der Musikhochschule Freiburg i. Breisgau Komposition bei Harald Genzmer und Violoncello bei Atis Teichmanis. 1954 bis 1956 folgten Konzertreisen als Komponist und Cellist, 1955 heiratete er die Geigerin Inken Steffen, aus der Ehe gingen 6 Söhne hervor. 1956 bis 1963 war Bertold Hummel Kantor in Freiburg i. Brsg. und freier Mitarbeiter des Südwestfunks Baden-Baden und wurde 1963 als Kompositionslehrer an das damalige Staatskonservatorium in Würzburg berufen. 1963 bis 1988 leitete er das Studio für Neue Musik Würzburg, 1974 wurde er zum Professor ernannt. 1979 bis 1987 war er Präsident der Hochschule für Musik in Würzburg (seit 1988 deren Ehrenpräsident) und seit 1982 Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste. Bertold Hummel ist am 9. August 2002 in Würzburg gestorben.

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